Bangs Have war früher als den Bangs Have-Wald gekannt und gehörte die dänischen Zuckerfabriken. Im Jahre 1847 ging er auf Privatbesitz über und es wurde in die Auflassungsurkunde eingeschrieben, dass die Stadtbewohner auf ewig freien und ungehindert Zutritt, um im Wald zu spazieren, haben sollen.
Am 1. Mai 1913 wurde der Pavillon mit großem Pomp eingeweiht. Das Geld für den Bau wurde durch Aktienzeichnung des Großbürgertums beschafft.
Der Wald wurde getrimmt und in die Bestimmungen ist es beschrieben was die Väter der Gesellschaft damit wollte: Vergnügungen, wie zum Beispiel musikalische Unterhaltung, Sommertheater, Vogelschießen und Tänze, könnten hier stattfinden. Die Stelle wurde bald Sammelpunkt und Promenade für die Bevölkerung.
An der Westseite des Bangs Have liegt seit 1923 das Freilichtmuseum, das die frühere Bauernkultur auf Lolland-Falster zeigt.
Im Bangs Have gibt es auch eine Freilichtbühne, die "Hylddalen" genannt ist. Es gibt hier viele alljährlicheVeranstaltungen z.b. das volkstümliche Theater des Nørregade Theaters, Maribo Rock und Maribo Jazz.
Es gibt im Bangs Have ein gutes Fußwegenetz, das auch durch weitere Gehölze führt und an der Naturschutzstation endet.
Woher der Name Bangs Have (der Garten von Bang) stammt, weiß man nicht genau, eine Annahme könnte die viele Vogelschießen sein, woraus der Laut "Bang" entsteht.
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Bangs Have
DK-4930 Maribo
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